Puma - Schuhe, Sneaker und Mode

Momentan ist der Sportartikel- und Schuhhersteller mit dem Berglöwen des amerikanischen Westens auf der Überholspur. Die Marke Puma wird mit jedem Tag bekannter, beliebter und – was für die Umsätze besonders wichtig ist – prestigevoller.

ADIDAS und Puma und fast wär’s Ruda geworden

Puma Sneaker

Weiße Sneaker von Puma mit dem bekannten Logo
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Die Puma AG wurde 1948 von Rudolf Dassler in Herzogenaurach in Mittelfranken im Freistaat Bayern gegründet. Rudolf Dassler wurde am 26. März 1898 in Herzogenaurach als Sohn eines Schuhmachers geboren. 1924 gründete er zusammen mit seinem Bruder Adolf Dassler die „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“. Einen starken Aufwind bekam die Marke 1936 durch die spektakulären vier Goldmedaillen bei der Olympiade in Berlin des amerikanischen Leichtathleten Jesse Owens. Dieser trug nämlich Dassler Schuhe. Insgesamt 7 Goldmedaillen wurden von Athleten in Dassler Schuhen gewonnen.

1948 führten die Differenzen zwischen Rudolf und Adolf Dassler, dass sich ihre geschäftlichen Wege trennten. Adolf gründete ADIDAS und Rudolf Puma. Anfangs wollte er die Firma nach seinen Initialen „Ruda“ nennen, ähnlich wie sein Bruder Adolf, welcher für den Firmennamen Adidas seinen Spitznamen „Adi“ und die ersten drei Buchstaben des Nachnamens nahm. Doch Rudolf wurde umgestimmt und die Firma bekam den Namen „PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler“.

Pumas Fußballschuh “Atom” - Beginn einer wunderbaren Fußballgeschichte

Der von Puma eingeführte Fußballschuh „Atom“ wurde begeistert aufgenommen und fand sich schon kurze Zeit später an den Füßen vieler Fußballer der deutschen Nationalmannschaft. In Zusammenarbeit mit Fußballexperten wie etwa Sepp Herberger wurde der Fußballschuh weiter verbessert und 1952 kam der „Super Atom“ auf den Markt. Wieder wurde der Schuh von den Profi-Fußballern begeistert aufgenommen. So trugen etwa 10 Spieler von Borussia Dortmund und 9 von VfB Stuttgart Schuhe von Puma.

In den folgenden Jahren trugen und gewannen viele namhafte Fußballer, Marathonläufer, Weitspringer oder auch American Footballspieler in Pumaschuhen.

2006 gewinnt schließlich Italien in Pumaschuhen die Fußball-Weltmeisterschaft.

Während dieser Jahre war es besonders die Konkurrenz durch den ebenfalls in Herzogenaurach beheimateten Schuhhersteller die auf dem Sportschuhmarkt für Innovationen sorgte. Die Konkurrenz der beiden Unternehmen ging sogar so weit, dass sich die Stadt in zwei Lager spaltete. Auch heute noch haben viele Sportler oder auch normale Menschen einen eigenen Favoriten.

Bis zum Tod von Rudolf Dassler im Jahre 1974 blieb Puma ein eher unbekanntes Unternehmen, dass trotzdem dem größeren Konkurrenten Adidas trotzte.

Puma Schuhe von Top-Designern: Jill Sander, Mihara, McQueen, Starck, van Slobbe, Neil Barett

Sein Sohn Armin Dassler wandelte es durch geschicktes Marketing in einen Sportartikelhersteller von Weltruf um.

Hierfür waren die Stars der Sports die in Pumaschuhen gewannen von größter Wichtigkeit. In letzter Zeit wandelt sich Puma immer mehr in ein Fashion- und Modeunternehmen. 1998 ging Puma etwa eine Partnerschaft mit der bekannten Designerin Jill Sander ein.

Die Schuhkreationen der Designer die für Puma entwarfen und entwerfen wurden auch in höheren Gesellschaften und modebewussten, vor allem jungen Leuten, prestigevoll.

Zu den namhaften Designern gehören etwa der Japaner Yasuhiro Mihara, dessen „Puma Mihara“-Kollektion viele neue Kunden zu Puma lockte. Die Schuhe von Mihara sind eine gekonnte Verbindung von Farbenfreudigkeit und Funktionalität.

Die Schuhe von Alexander McQueen des Logos „ManCat“ sind eine Symbiose zwischen Mensch und Katze. Bzw. natürlich dem Puma. Ein Mix aus Tradition und Funktionalität.

Vom französischen Stardesigner Philippe Starck wurde auch ein eigenwilliges Design zur Puma Kollektion hinzugefügt.

Zwei Namen muss man noch nennen, wenn man von Puma Schuhen spricht. Und zwar Alexander van Slobbe, welcher der Chefdesigner der Rudolf Dassler Schuhfabrik ist, und Neil Barett welcher für die Linie „96 Hours“ entwirft.

Allgemein versucht Puma sich ein neues Image aufzubauen. Etwa in dem alle afrikanischen Fußballmannschaften bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland Schuhe mit der Raubkatze trugen. Oder indem Puma sich in Afrika für die Menschen einsetzt.

Nicht nur Schuhe

Schuhe sind die größte Einnahmequelle des Unternehmens. Etwa 2/3 des Umsatzes werden mit Schuhen gemacht. Und dieser Umsatz wächst. Ziemlich Rasant sogar. Waren es 1993 nur verhältnismäßig wenige 210 Millionen, so waren es 2004 schon ca. 1,5 Milliarden Euro.

Wer Puma Schuhe günstig erstehen will, der sollte zum Puma Fabrikverkauf in Herzogenaurach fahren.

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In Puma, am 05.11.07 um 15:17 mit 1,469 Ansichten.

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